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Zirbeldrüse

Unser inneres Uhrwerk

In diesem Lexikon Service Artikel möchten wir Ihnen alle offenen Fragen zum Thema Zirbeldrüse beantworten. Grob gesagt schüttet die Zirbeldrüse Hormone im Gehirn aus, die für den Schlaf-Wach-Rhythmus zuständig sind. Aber – was bedeutet das eigentlich genau? Wie wichtig ist die diese Drüse wirklich? Welche Funktion hat sie? Was für einen Einfluss hat Sie auf die Körper Gesundheit? Hier erhalten Sie alle relevanten Informationen:

Was ist die Zirbeldrüse?

Die Zirbeldrüse wird auch Glandula pinealis, Pineal Gland oder Epiphyse (griechisch für Aufwuchs genannt. Die Begriffe Zirbel und Pineal erklären sich daraus, dass die Form dieser Drüse an die Zapfen der Zirbelkiefer erinnern. Es handelt sich hierbei um eine ca. 5 bis 8 mm lange und 3 bis 5 mm dicke endokrine Drüse, die sich im Epithalamus, also im Gehirn, befindet. Von hier aus steuert sie den zirkadianen Rhythmus, den sogenannten Schlaf-Wach-Rhythmus. Ursprünglich war die Zirbeldrüse sogar ca. 3 cm groß, im Laufe der Evolution schrumpfte sie allerdings, da mit der Zeit der natürliche Lebensrhythmus in den Hintergrund gerückt ist.

Das funktioniert in der Nacht über die Synthese von Melatonin. Das ist ein Hormon, das diese Drüse in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse produziert. Bei Lichteinwirkung wird die Produktion von Melatonin Zirbeldrüse gestoppt. Da sie von Lichtverhältnissen beeinflusst wird, werden die Lichtsignale im Auge zuerst von der Netzhaut aufgefangen und per Sehnerv über den Hypothalamus, das Rückenmark und über weitere Knotenpunkte zur Drüse weitergeleitet werden. Durch die Informationen, die vom Auge weitergegeben werden, „weiß“ die Drüse also, wann sie Melatonin produzieren muss und wann nicht.

In der Nacht wird so das am Tag produzierte Serotonin, ein sogenanntes Glückshormon umgewandelt. Durch die Serotonin-Melatonin-Umwandlung wird der Schlafrhythmus reguliert. Man könnte also sagen, dass diese Drüse die innere Uhr im Körper steuert. Doch Melatonin ist nicht das einzige Hormon Zirbeldrüse. Es werden zum Teil auch Neuropeptide ausgeschüttet, die als Botenstoffe dienen.

Was kann die Zirbeldrüse?

Die Zirbeldrüse synchronisiert also den Tag-Nacht-Rhythmus, sogar bei blinden Menschen. Außerdem können durch das ausgeschüttete Melatonin zum Teil sogar Zellschäden reguliert werden, da dieses Hormon auch eine Funktion als Antioxidans hat. Hierbei ist das körpereigene Hormon sogar oft wirksamer als spezielle Therapie-Antioxidantien.

Die Zirbeldrüse hat aber auch einen Einfluss auf den Alterungsprozess und die Gesundheit des Menschen. Nimmt die Aktivität dieser Drüse ab, sinkt natürlich auch der Melatonin-Spiegel und so wird der Alterungsprozess beschleunigt und man wird anfälliger für Erkrankungen. Es wird sogar vermutet, dass das im Zusammenhang mit Alzheimer steht.

Es wird außerdem vermutet, dass die Zirbeldrüse ein Halluzinogen produzieren kann. Dabei handelt es sich um einen Stoff namens Dimethyltryptamin, oft als DMT abgekürzt. Diese Substanz sorgt zum Beispiel dafür, dass bestimmte Pflanzen eine berauschende, bewusstsein-erweiternde, halluzinogene Wirkung haben. Im menschlichen Körper wird dieser Stoff, so vermutet man, während der Geburt und dem Tod ausgeschüttet. Aber auch Spiritualität soll angeblich zu einem DMT-Rausch führen, der das Bewusstsein erweitern soll, wenn er seine Wirkung entfaltet.

Um die Zirbeldrüse lange gesund halten zu können, sollte man Artikel mit hohem Fluorid-Gehalt allerdings meiden. Fluorid kommt zum Beispiel in Speisesalz und vielen Zahncremes vor. Aber auch in vielen anderen Lebensmitteln findet man Fluorid. Neben Fluorid sollte man auch Koffein, Tabak, Alkohol und Zucker meiden. Das schadet schließlich auch der allgemeinen Gesundheit im Körper des Menschen. All diese Substanzen, aber vor allem Fluorid kann dazu führen, dass sich die Zirbeldrüse verhärtet.