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Neem und Neemöl

Keine Frage über den Niembaum, das beliebte Öl und seinen Wirkstoff bleiben hier unbeantwortet. Lesen Sie im Folgenden selbst alle wichtigen Informationen nach, die Sie schon immer über Neem und Neem-Produkte wissen wollten.

Was ist Neem?

Die wirkstoffhaltigen Pflanzenteile des Niembaums finden Gebrauch in der Heil-Medizin, in der Textilbranche und auch in der Landwirtschaft. Neben dem wichtigsten, antibakteriellen Stoff Azadirachtin enthält der Neembaum noch viele weitere wertvolle Stoffe, deren Konzentration in Abhängigkeit zum jeweiligen Teil am Baum stehen. Seine Inhaltsstoffe werden seit vielen Jahren erforscht, jedoch gibt es über viele Stoffe noch keine fundierten, wissenschaftlichen Erkenntnisse. Neben dem aus den Neemsamen (Azadirachta indica ) gewonnenen Neemöl, aus dem wiederum das wirkungsvolle Azadirachtin extrahiert wird, sind weitere wichtige Stoffe des Niembaums Nimbidin, Nimbin, Meliantriol und Salannin.

Der Niembaum

Es gibt verschiedene Bezeichnungen für diese spezielle, schnellwachsende und immergrüne Pflanzenart, darunter auch Neembaum, Niem, Margosa oder indischer Flieder. Ursprünglich wuchs er nur in Indien, Burma und Pakistan, jedoch wird er mittlerweile in vielen Teilen Asiens, Afrikas, Amerikas und Australiens angebaut, da er subtropische und tropische Klimabedingungen bevorzugt. Er hat einen vergleichsweise sehr hohen CO2-Umsatz. Niembäume können auch bei extremer Trockenheit und Hitze über 50 Grad lange mit geringen Mengen Wasser überleben und auf verschiedenen Böden gut wachsen und gedeihen. Erst unter ungünstigen Bedingungen wirft der Daum seine Blätter ab. Durch ihre hohe Widerstandsfähigkeit werden die Bäume sogar recht häufig zur Rekultivierung von Wüsten gepflanzt.

Was ist Neemöl?

Die heilende und antibakterielle Neemöl Wirkung ist seit Langem bekannt und ist auf den darin enthaltenden Stoff Azadirachta zurückzuführen. Anwendung Aber wie gewinnt man nun das Niemöl aus den Niem Samen? Bei einem Gewinnungs-Verfahren werden die Samen in ein Wasserbad eingelegt und ausgepresst, sodass sich das Neem langsam von der Hülle löst. Dieser Prozess kann ebenso chemisch durchgeführt werden. Neem ist für Säugetiere und Menschen dabei völlig unbedenklich, hat jedoch gegen Insekten und Ungeziefer eine große Wirkung. Der Unterschied liegt darin, dass die Kleintiere in ihrem Stoffwechsel Chitin umwandeln, was durch das Öl verhindert werden kann. Als natürliches Pestizid ist es daher eine wahre Geheimwaffe.

Wofür wird Neem verwendet?

Einige Pflanzenteile des Neembaums werden zur Hersteller verschiedener Produkte verwendet, welche eine antibakterielle und antivirale Wirkung haben. Wie bereits erwähnt, werden Neem-Produkte auch in der Medizin, genauer gesagt in der seit mehr als 2000 Jahren existierenden traditionellen, ayurvedischen Heilkunst aus Indien, eingesetzt. Durch die antibakterielle Wirkung wird das Öl u. a. zur Behandlung von Kopfläusen, Nesselsuch, Geschwüren, Lepra und für die Zahnhygiene benutzt. In der Textil- und Möbelbranche macht man es sich zunutze, um beispielsweise Matratzen oder Kopfkissen mit Neemöl zu behandeln. In der Agrarwirtschaft wird es außerdem zur natürlichen Schädlingsbekämpfung eingesetzt.

Es stimmt, dass durch Neemöl Milben wirkungsvoll bekämpft werden können. Das Neemöl wirkt aktiv gegen Hausstaubmilben, indem es die menschlichen Hautschuppen, die beispielsweise auf den Bezug der Matratze fallen, für die Spinnentierchen ungenießbar machen. Aber Neemöl kann noch mehr gegen Milben ausrichten und ihre Verbreitung aufhalten. Das im Öl enthaltene Azadirachtin stört den Hormonhaushalt und verhindert, dass sich die Milbenlarven häuten und verpuppen können, da Ihnen das Chitin zu Herstellung des Panzers fehlt. Der Naturmatratzen Hersteller Prolana bietet seine Matratzen mit Neemöl Behandlung an. Nachweislich kann so auf den Produkten die Milbenpopulation gesenkt werden. Dies ist für Allergiker sehr nützlich.

Matratze mit Neemöl Behandlung:

Neemöl Anwendung an Mensch und Tier

Neben der Funktion als bewährtes Mittel der Milben- und Schädlingsbekämpfung an Pflanzen und frequentierten Gebrauchsartikeln, können auch Parasiten, die Mensch oder Tier befallen haben, beseitigt werden. Beispielsweise gibt es zur Bekämpfung von Kopfläusen oder Flöhen spezielle Shampoos und Seifen, die Neem Extrakte beinhalten. Die Anwendung ist in seiner Ursprungsform unbedenklich, es sind bis dato keine Fälle aufgetreten, bei denen Neem eine toxische Wirkung auf den menschlichen oder tierischen Körper nachgewiesen werden konnte.