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Rosshaarmatratze

Bis zu 100 Jahre natürlich guter Schlaf

Die Rosshaarmatratze gehört zu den Naturmatratzen. Diese Matratzen haben bereits eine lange Tradition und sind schon seit vielen Jahrzehnten bewährt – aber warum eigentlich? In diesem Artikel möchten wir Ihnen alles Wissenswerte zur Rosshaar-Matratze näherbringen, damit Sie alle relevanten Informationen zu dieser Matratzenart auf einen Blick sehen können.

Was ist eine Rosshaarmatratze?

Wie man bereits vermuten könnte, sind Rosshaarmatratzen mit Rosshaar befüllt. Als Rosshaar bezeichnet man das kürzere, härtere Körperhaar, sowie das Schweif- und Mähnenhaar eines Pferdes. Das Rosshaar gehört mit zu den ältesten Polstermaterialien und wird schon seit langem auch für Matratzen genutzt. Um das ca. 30 bis 90 cm lange Haar verarbeiten zu können, wird es zunächst zu einer Art Spirale zusammengedreht. Dann wird das Haar mit heißem Dampf bearbeitet. Das erhöht die Elastizität und gleichzeitig auch die Füllkraft. Generell sind Rosshaarmatratzen eher schwer.

Bei dieser Matratzenart kann man meistens zwischen zwei Härtegraden wählen. Zu einen gibt es mittelfest, wofür eher weichere Haare verwendet werden. Die feste Variante wird mit besonders dickem Schweifhaar gefüllt. Generell gelten Rosshaarmatratzen allerdings eher als fest. Bevor Sie eine Rosshaarmatratze kaufen, sollten sie also die Rosshaarmatratze Test-liegen. In der Regel werden Rosshaarmatratzen in Handarbeit gefertigt, was auch die teilweise sehr hohen Rosshaarmatratzen Preise erklärt.

Rosshaar Eigenschaften

Diese Naturmatratzen profitiert von den Eigenschaften des Rosshaars. Dadurch, dass die einzelnen Haare gekräuselt sind, wird das Material insgesamt sehr elastisch und formstabil. Diese Elastizität und Formstabilität können sogar über mehrere Jahrzehnte aufrechterhalten werden, wodurch Rosshaarmatratzen allgemein über eine hohe Lebensdauer verfügen. Bei der richtigen Pflege sind sogar 80 bis 100 Jahre keine Seltenheit. So kann man lange Freude an einer Matratze haben, die sich dank dieser Eigenschaften optimal an den Körper anpassen kann. Generell sind Rosshaar-Matratzen im direkten Kontakt für alle Lattenroste geeignet.

Die kräuselige Struktur sorgt aber nicht nur für eine gute Elastizität, sondern auch für ein hervorragendes Feuchtigkeitsmanagement, da so große Lufträume entstehen können. Dadurch kann Feuchtigkeit gut abtransportiert werden, was sich gut für Menschen eignet, die zu nächtlichem Schwitzen neigen. Rosshaar kann sogar bis zu 20% seines Eigengewichts in Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich dabei feucht anzufühlen. Aber auch Wärme kann in diesen Luftpolstern gespeichert werden, sodass sowohl im Winter, als auch im Sommer ein angenehmes Schlafklima herrschen kann. Insgesamt sind Rosshaarmatratzen sehr atmungsaktiv. Doch nicht nur für die Matratze wird Rosshaar verwendet. Auch in Bezug auf andere Bettwaren-Produkte eignet sich das Natur-Material hervorragend. Auch Bettdecken und Kissen (Rosshaarkissen) mit einer Rosshaar-Füllung sind sehr beliebt.

Viele Menschen schätzen die Rosshaar-Matratze vor allem wegen ihrer Natürlichkeit. Meistens werden diese Matratzen nämlich ohne Kunststoff, synthetische Fasern und Chemikalien hergestellt. Teilweise wird beispielsweise auch eine Kombination inkl. Naturlatex angeboten. Um das komplette Produkt 100% natürlich zu halten, wird oft ein Bezug aus (Bio) Schafschurwolle oder (Bio) Baumwolle verwendet. Natürliche Rohstoffe wie Rosshaar und (Bio) Baumwolle eignen sich hervorragend in Kombination. Rosshaarmatratzen sind also eine natürliche Alternative zu Matratzen aus synthetischen Materialien. Allergiker dürften im Kontakt mit Rosshaarmatratzen übrigens keine Probleme haben – das Schlafklima ist für Hausstaubmilben zu trocken. Wer allergisch auf Tierhaare reagiert, kann auch aufatmen. Durch das Dämpfen wird die Weich-Eiweiß-Schicht, die die Allergien auslöst vollständig entfernt.

Rosshaarmatratze Reinigen und Pflegen?

Bei Rosshaarmatratzen sollte man, was Reinigung und Pflege angeht, sehr vorsichtig sein. Man sollte Rosshaarmatratzen nicht abklopfen, sondern nur absaugen und bürsten. Auch Wenden und Lüften der Matratze ist zu empfehlen. Auch, wenn diese Matratzen als besonders langlebig gelten, sollte man sich alle 5 bis 10 Jahre von einem Fachmann reinigen lassen, um sicher zu gehen, dass die Lebensdauer der Matratze aufrechterhalten werden kann. Das nennt man auch Rosshaarmatratze aufarbeiten beziehungsweise Rosshaarmatratze aufbereiten. Hierbei werden die Haare neu aufgekämmt, gelockert und bei Bedarf wird auch die Hülle erneuert. Lasst man die Matratze regelmäßig Aufbereiten, kann sie sogar ein ganzes Jahrhundert überstehen.

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