Die Bewertungen von Dormando-Schlafexperten stammen von der Bettzeit GmbH, die Dormando betreibt.

Naturlatexmatratzen

Ein Stück Natur im Schlafzimmer

Naturlatexmatratzen – Punktelastisches Matratzen Wunder aus der Natur

Naturlatexmatratzen bestehen aus einem natürlich gewonnenen Rohstoff, welches aus dem Kautschukbaum extrahiert wird. Zur Herstellung von Matratzen und Kissen für deutsche Betten erfreut sich Naturlatex seit geraumer Zeit großer Beliebtheit. Dabei handelt es sich nicht um ein völlig neues Natur Material, denn Kautschuk wird bereits seit vielen Jahrhunderten zur Herstellung verschiedenster Dinge verwendet. Die Mayas beispielsweise sollen das elastische Naturprodukt bereits verwendet haben, um ihre Füße vor Nässe und Kälte zu schützen.

Heutzutage sind natürliche Latexmatratzen und Naturlatex Matratzen zwar schon in vielen deutschen Betten bzw. Schlafzimmern zu finden, allerdings sind sie immer noch deutlich seltener verbreitet als beispielsweise Kaltschaummatratzen, Federkernmatratzen oder Visco-Matratzen. Ob eine Latexmatratze für Sie in Frage kommt, können Sie ganz einfach herausfinden, indem Sie sich im Folgenden über die verschiedenen Gegebenheiten dieser speziellen Matratzen informieren. Anschließend erleichtert Ihnen der ausführliche Naturlatex Matratzen Test mit Matratzen-Tipps der Dormando Fachberater die Entscheidung, welches Modell am besten auf Ihre persönlichen Schlafbedürfnisse abgestimmt ist und gleichzeitig noch Ihren Geldbeutel schont . Neben dem Naturmatratzen Test können Sie sich gerne auch alle weiteren Matratzen Epfehlungen der Dormando Schlafexperten ansehen.

Was ist Naturlatex und woraus wird es gewonnen?

Was ist Naturlatex ? Naturlatex ist wie bereits erwähnt ein zu 100% natürlicher Rohstoff, welches aus dem Saft des Kautschukbaums gewonnen wird. Der Gummibaum ist auch unter dem Namen Hevea Brasiliensis bekannt und kann eine Höhe von bis zu 40 Metern erreichen. Er gehört der Familie der Wolfsmilchgewächse an und wird größtenteils auf großen Plantagen in Südostasien und in West-Afrika angebaut. Wenn der Baum ein Alter von mindesten sieben Jahren erreicht hat, kann er für die Herstellung von 100% Natur Öko-Latex verwendet werden. Hierfür wird die Rinde des Baumes eingeschnitten, um die sich darin befindliche Latexmilch abfließen zu lassen. Die Milch weißt eine besondere Eiweißstruktur auf. Diese stoffliche Zusammensetzung ist für den positiven Effekt des hervorragenden Feuchtigkeitshaushalts des Matratzenmaterials Naturlatex verantwortlich.

Unsere Natrulatexmatratzen Empfehlungen

Naturlatexmatratzen bieten nicht nur einzigartigen Liegekomfort und ein Höchstmaß an Hygiene. Gerade wenn Sie unter einer Allergie leiden, können Sie ihre Schlafqualität mit einer Naturlatexmatratze deutlich verbessern. Wir konnten Sie von den Vorteilen einer punktelastischen Liegefläche aus Latex überzeugen? Dann finden Sie heraus, welches Modell am ehesten zu Ihnen passt und ihnen gesunden und erholsamen Schlaf beschert. Wir machen den Naturlatex Matratzentest und stellen die unserer Meinung nach besten Naturlatexmatratzen für Sie vor.

Wie wird die Latexmilch zu einer Matratze verarbeitet?

Bei der Verarbeitung der Latexmilch werden verschiedene Stoffe wie Schwefel und Antioxidantien hinzugefügt, bei knapp 100°C verflüssigt und vermischt. Dieser Vorgang wird auch als Vulkanisieren bezeichnet. Anschließend wird der fertige Latexkern getrocknet und in die gewünschte Form gebracht. Bei diesem schonenden Herstellungsverfahren der Latex Matratzen werden keinerlei toxischen Stoffe hinzugefügt, wodurch der Matratzenkern nicht mit unnatürlichen Stoffen versetzt wird. Anschließend wird ein Bezug (meist aus Baumwolle) auf dem Kern der Matratzen befestigt, um die Haut optimal vor einer eventuellen Kontakt Allergie zu schützen.

Was sind die Vorteile von Naturlatex-Matratzen?

Naturlatexmatratzen sind bekannt für ihre außerordentliche Langlebigkeit und hohe Formstabilität durch das hohe Matratzen Raumgewicht. Zudem sind sie auch volständig recyclebar. Hinzu kommen spitzen Werte in der Punktelastizität, was bedeutet, dass Schulter- und Hüftenzone tiefer einsinken können als beispielsweise der Beinbereich. Dies wiederum garantiert eine ganzheitliche Entlastung der Wirbelsäule. So wird eine natürliche Form der Bandscheiben beibehalten und Schmerzen durch Fehlbelastungen vorgebeugt. Der Mensch wälzt sich pro Nacht ca. 30 bis 60 Mal, weshalb es besonders wichtig ist, den Körper in verschiedenen Liegepositionen zu unterstützen. Naturlatex ist hierfür als Hilfsmittel sehr gut, da es sich immer ideal an den Körper anpasst, unabhängig davon, welche Schlafposition gerade eingenommen wird. Ebenfalls ist Naturkautschuk für seine progressive Unterstützung bekannt. Dies bedeutet, dass durch verschiedene Zonen der Matratzen das Körpergewicht optimal verteilt wird und eine gute Durchblutung unterstützt wird. Im Gegensatz zu vielen Federkernmatratzen enthalten sie keinerlei Bauteile aus Metall, sodass auch keine elektromagnetische Anziehung gegeben ist, die die Schlafqualität beeinträchtigen könnte. Für Menschen, die unter Schlafstörungen oder Kopfschmerzen leiden, können Matratzen aus Naturlatex in deren Betten womöglich eine gute Alternative sein.

Was ist der Unterschied zwischen Naturlatex- und Latexmatratzen?

Im Gegensatz zu einer Matratze aus synthetischem Latex oder einer Kaltschaummatratze sind Produkte aus Naturlatex noch belastbarer und reißfester. Man kann mit einem sehr guten Gewissen auf Naturlatexmatratze schlafen, da Kautschuk ein zu 100% natürlich nachwachsender Rohstoff ist, der zudem nachhaltig angebaut wird. Neben diesem Aspekt wird zur Produktion von Naturkautschuk nur etwa ein Zehntel der Energie aufgewendet, die für die Herstellung von synthetischem Latex aufgewendet wird. So wird auch nich die Umwelt geschont.

Für wen eignen sich Naturlatexmatratzen?

Naturlatex bietet einerseits ein ausgezeichnetes Schlafklima für Personen, die zum Frieren neigen und andererseits die Eigenschaft im Schlaf ausgeschiedene Feuchtigkeit über den Latexkern aufzunehmen und abzutransportieren. Auch sind Naturlatexmatratzen vor allem für Allergiker außerordentlich gut geeignet, denn sie sind äußerst resistent gegen Bakterien, Pilze und Hausstaubmilben. Auch Latex Allergiker können ohne Bedenken auf einem solchen Produkt schlafen, denn der dicke Bezug vermeidet einen direkten Hautkontakt. Naturlatexmatratzen gibt es mit verschiedenen Zonen, was besonders von Vorteil für Personen ist, die einen eher weicheren Schulter- und Beckenbereich haben. Hat man hingegen einen eher gleichmäßig verteilten Körperbau, sollte man auf Modelle mit weniger Zonen zurückgreifen.

Was kostet eine Naturlatexmatratze?

Gute Möbel haben ihren Preis und auch eine Latexmatratze zählen generell nicht zu den günstigsten Matratzen. Dafür weicht der Preis einer Naturlatexmatratze im Vergleich zu einer normalen Latexmatratzen mit synthetischem Latex nur minimal nach oben ab, ist dafür aber auch aus vollständig natürlichem Material. Diesen Unterschied sollte man hinsichtlich der Qualität der verwendeten Premium Materialien in Kauf nehmen.

Verwendung und Pflege von Naturlatexmatratzen

Bei Naturlatexmatratzen gilt es einige Dinge zu beachten, um eine lange Haltbarkeit zu gewährleisten. Gerade in den ersten Monaten sollte man darauf achten, dieLiegefläche hin und wieder zu wenden, sodass der Matratzenkern und die Polsterung gleichmäßig belastet werden. Dadurch bleibt die Elastizität beibehalten, um auch nach einer längeren Nutzungsdauer auf der Matratze denselben Schlaf- bzw. Liegekomfort genießen zu können. Am besten lüftet man die Matratzen regelmäßig beim Wechsel der Bettwäsche und stellt sie zusätzlich Zeit zu Zeit einige Stunden aufrecht hin. Ein Topper von Qualität kann zusätzlich die Lebensdauer Ihrer Matratze verlängern. Er schützt die Matratze vor direktem Kontakt mit Schweiß und Schmutz.

Welcher Lattenrost passt zur Naturlatexmatratzen?

Empfehlenswert für diese etwas schwereren Naturmatratze sind Lattenroste mit einer hohen Leistenanzahl die eng beieinander liegen. Dadurch kann der Latex nicht in Hohlräumen einsinken, wodurch Schäden durch Verformung an Naturlatexmatrazen vorgebeugt werden. Ansonsten sind jedoch keine speziellen Lattenroste von Nöten. Auch können gerne höhenverstellbare Lattenroste oder Tellerlattenroste mit solchen Matratzen kombiniert werden, da Latex von seiner Beschaffenheit her sehr elastisch ist. Idealerweise eignen sich für Naturlatex Betten, die von unten ausreichend Luft an die Matratzen lassen.