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Leinen

Eine altbewährte Naturfaser

Leinenstoff wird schon seit mehr als 30000 Jahren verwendet. Aber was hat es eigentlich mit Leinen auf sich? Wieso konnte sich dieser Stoff so gut durchsetzen und was macht ihn so besonders? Diese und weitere Fragen möchten wir Ihnen in diesem Lexikon Service Artikel gerne beantworten, damit Sie alle relevanten Informationen über die Geschichte der Flachsfaser direkt auf einen Blick sehen können.

Was ist Leinen?

Woraus wird Leinen gemacht? Leinen Stoffe bestehen aus natürlicher Pflanzen-Faser. Der Stoff stammt aber nicht von einer Leinen Pflanze, sondern vom Flachs, den man oft auch Gemeiner Lein nennt. Die Faser wird aus den Stängeln der Flachs-Pflanze gewonnen. Man zählt die Leinenfaser übrigens zu den Bastfasern, da sie im Gegensatz zu Einzelfasern (z.B. Baumwolle) Bündel bilden. Da Flachs zum Gedeihen ein maritimes Klima braucht, wird der Anbau beispielsweise in Deutschland nur im Norden, also in Küstennähe vorgenommen. Wie wird leinen hergestellt? Bei der Herstellung von Leinen muss die Flachs-Pflanze aufgerissen und geröstet werden. Wenn man die Pflanze schließlich vom Holz gelöst und ausgekämmt hat, kann man die Fasern zu einem Garn spinnen und in der weiteren Verarbeitung kann es zu einem Gewebe gewebt werden.

Bereits in der Geschichte der Höhlenmenschen, also vor ca. 30000 Jahren, war Leinenstoff beliebt. In verschiedenen Höhlenfunden stieß man sogar teilweise auf gefärbte Leinenstoffe. Auch im Mittelalter erfreute sich dieser Stoff großer Beliebtheit. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde Leinenstoff sogar größtenteils in Handarbeit hergestellt. Heutzutage ist zwar Baumwolle die beliebteste Naturfaser, dennoch ist Leinenstoff wieder stark im Kommen. Was ist Leinenstoff eigentlich? Man unterscheidet zwischen Halbleinen (Mindestanteil von 40%, meistens mit Baumwolle gemischt) und Reinleinen (100% Anteil).

Leinen Eigenschaften & Pflege

Die Leinenstoff Eigenschaften sprechen für sich und verdeutlichen noch einmal, wieso die Naturfaser bereits in der Vergangenheit so gefragt war. Zum einen kann man die Flachsfasern gut verarbeiten, da es leicht spinnbar und glatt ist und wenig Luft einschließt. Das führt dazu, dass Leinen Textilien schmutzabweisend, flusenfrei, bakterizid und antistatisch sind. Außerdem liegt eine hohe Atmungsaktivität vor. Dadurch, dass Leinenstoff die Luftfeuchtigkeit gut aufnehmen und gut wieder abgeben kann, hat Leinengewebe einen kühlenden Effekt.

Der Stoff ist zwar reißfest, dafür aber nicht elastisch, was die Produkte teilweise sehr knitteranfällig macht. Man sollte beispielsweise Kleidung aus Leinen nur im Schonwaschgang waschen und auf gar keinen Fall in den Trockner geben, da die Lein-Fasern empfindlich auf trockene Hitze reagieren. Bügeln können sie Leinenstoff allerdings, wenn er noch leicht feucht ist. In jedem Fall sollten Sie vor dem ersten Waschen einen Blick in die Waschanleitung werfen.

Bei der Verwendung von Leinen spielt sich das Geschehen hauptsächlich bei Bekleidung (Leinen Kleidung, Taschen, Schuhe) und Bettwaren (z.B. Halbleinen Bettwäsche, Leinendecken, Spannbettlaken Leinen, Leinen Bettdecke, etc.) ab. Aber auch Dekorationsstoffe oder Bucheinbände sind keine Seltenheit. Namensgebend war übrigens die Leinwand, da Lein-Stoff in der Malerei traditionell für das Bespannen von Leinwänden genutzt wurde.

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