Die Bewertungen von Dormando-Schlafexperten stammen von der Bettzeit GmbH, die Dormando betreibt.

Kokoskautschuk

Eine gute Kombination

Die Kokosnuss kennt man vorwiegend als Erzeugnis einer Palme, die an tropischen Küsten wächst. Auch zum Backen und Kochen ist die Kokosnuss sehr beliebt. Was hat Kokos also mit Matratzen zu tun? Das Stichwort lautet Kokoskautschuk. In diesem Lexikon Service Artikel möchten wir Ihnen alle offenen Fragen zu diesem Thema beantworten.

Was ist Kokoskautschuk?

Wie man bereits vermuten könnte, besteht Kokos-Kautschuk aus Kokosfasern und Naturkautschuk. Die Kokosfaser wird aus der äußeren Schicht unreifer Kokosnüsse gewonnen. Das Fruchtgehäuse, das man auch Mesocarp nennt, wird hierzu von dem inneren Steinkern gelöst. Danach wird dieses Fruchtgehäuse mehrere Monate in Wasser gelagert. Man nennt diesen Prozess auch Röstung. Früher nutzte man dazu eine Kombination aus Süß- und Salzwasser, das vorwiegend in Lagunen vorkommt (Brackwasser). Inzwischen nutzt man statt Handarbeit Maschinen, die die Fasern vom Gehäuse lösen. Anschließend werden die Fasern in Bezug auf Farbe und Feinheit sortiert. Um Kokos-Kautschuk herzustellen, werden die Kokosfasern mit Naturkautschuk verklebt. Beide Natur-Materialien zählen zu den nachhaltigen Rohstoffen. Verwendet man noch dazu einen Bezug aus einem Naturmaterial (z.B. Schafschurwolle, Baumwolle) bleibt das ganze Produkt natürlich.

Kokoskautschuk und Matratzen

Naturlatex-Matratzen sind für ihre positiven Eigenschaften wie Druckentlastung und Strapazierfähigkeit bekannt. Will man diese Vorteile noch zusätzlich verstärken, kommt die Kokosfaser ins Spiel. Kokosfasern sind sehr atmungsaktiv, isolierend und noch dazu widerstandsfähig. In Kombination mit Latex wird die Elastizität noch verbessert und die Materialien werden sogar dauerelastisch. So kann der Körperdruck perfekt abgefedert werden.

Dadurch, dass die Fasern so robust sind, wird die Kokosmatratze sehr stabil und lässt sich sogar in unterschiedlichen Härtegraden einstellen. So kann die Matratze ideal an die Körperbedürfnisse angepasst werden und eine orthopädisch korrekte Lagerung der Wirbelsäule wird erreicht. Kokoskautschuk ist übrigens nicht nur feuchtigkeitsregulierend, sondern auch wärmeisolierend. Enthält eine Matratze Latex Kokos, wird sie auch unempfindlich gegen Schimmel und Pilze. Insgesamt ist eine Matratze Kokoskern also sehr hygienisch. Man sollte allerdings darauf achten, dazu Lattenroste zu wählen, bei dem die Abstände zwischen den Lattenrost-Leisten nicht zu groß sind, da die Matratze durch das hohe Gewicht sonst durchhängen könnte.

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